Heiligsprechung der Seligen Imelda PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 12:15 Uhr

Damit eine Heiligsprechung erfolgen kann, muss ein Wunder auf die Fürsprache der Seligen Imelda erfolgen


Die Seligsprechung der Moniale Imelda erfolgte durch den großen Papst Leo XIII.. Er ernannte sie zur Patronin der Erstkommunikanten und stiftete sogar eine eigene Bruderschaft, welche aber leider nicht mehr existiert.

Beten Sie mit uns für die Heiligsprechung der Seligen Imelda. Entweder mit eigenen Worten oder beten Sie das nachfolgende Novenengebet unter dem ersten Bild. Weitere Gebete und auch ein Imelda-Lied finden Sie unter dem Reiter "Büchlein 2" im Anhang.

 

 

Die Heiligsprechung

Voraussetzung zur "Erhebung zur Ehre der Altäre" und das Verfahren

 

Die Heiligsprechung bzw. Kanonisation bezeichnet den Akt, durch den der Papst verkündet, dass eine Person in das Verzeichnis der im öffentlichen Kult der Kirche verehrungswürdigen Personen aufgenommen wird. Die Heiligsprechung wird auch die "Erhebung zur Ehre der Altäre" genannt.

Das setzt die Feststellung voraus, dass nichts gegen die Annahme spricht, dass die Seele dieses Menschen bereits in der Gemeinschaft mit Gott und den Heiligen im Himmel ist und für uns eintritt. Dies schließt mit ein, dass nicht mehr für das Seelenheil dieser Person gebetet werden braucht, sondern mit dieser oder zu dieser, insbesondere in Messfeiern zu Ehren dieser/dieses Heiligen an seinem liturgischen Festtag.

Die Fürbitte für die Person erübrigt sich zwar, da nun bereits vermutet werden darf, dass sich die Person nicht mehr im Purgatorium (Fegefeuer, Reinigungsort) befindet. Wichtig ist hierbei aber: Die Person gelangt nicht Kraft der Heiligsprechung in den Himmel, das heißt sie wird nicht durch den Papst „in den Himmel versetzt“, sondern es wird verkündet: Diese Person darf liturgisch verehrt werden, da nach erfolgreicher Prüfung als gesichert gilt, dass sie am Ziel ist. Jedoch ist kein Gläubiger verpflichtet, einen bestimmten Heiligen zu verehren. Die heiliggesprochene Person ist ein Heiliger bzw. eine Heilige im förmlichen Sinne. Jedoch hofft und betet die Kirche, dass auch unter den zahllosen treuen Christen aller Jahrhunderte ein großer, unbekannter Teil gleichfalls die ewige Seligkeit erreicht hat.

Das kirchenrechtliche Heiligsprechungsverfahren ist eine relativ späte Entwicklung der mittelalterlichen Kirchengeschichte (verfahrensrechtlich ausgestaltet im 18. Jahrhundert unter Papst Urban VIII.). Der erste offizielle Heiligsprechung nach einem kirchlichen Verfahren war die Heiligsprechung des hl. Bischofs Ulrich von Augsburg (890-973) am 3. Februar 993 durch Papst Johannes XV.. Ursprünglich entstand der Kult spontan aus dem Volk heraus, das an die Gräber der Märtyrer zog, um dort zu bitten und zu beten. Auch heute noch ist aber die wirkliche Verehrung im gläubigen Volk ("Ruf der Heiligkeit") die erste Voraussetzung für die Aufnahme eines Seligsprechungsprozesses, der der Kanonisation zwingend vorausgehen muss. Insofern haben Ordensgründer/innen und andere Gründer von kirchlichen Instituten einen tatsächlichen Vorsprung, da ihre jeweiligen Anhänger und Nachfolger den Kult des Gründers fördern können. Eine Heiligsprechung durch "Stimmungsmache" zu erzwingen, das ist aber nach wie vor nicht möglich.

Nach den geltenden Normen beruft der Papst als letzte Instanz vor einer Heiligsprechung noch ein Konsistorium ein, um den breiten Konsens der Kirche für diese Ehrung deutlich zu machen.

Wenn auch nicht im strengen Sinne einer dogmatischen Definition, so gilt die päpstliche Entscheidung über die Kanonisation aber als unfehlbar und irreversibel. Das gilt aber nicht für Seligsprechungen, durch die nur für einen Teil der Kirche die Verehrung des Seligen gutgeheißen wird, ohne dass dieser bereits zum öffentlichen Kult der ganzen Kirche zählt. (Quelle: kathpedia)

 

Die Fotos von gestickten Wandteppichen  stammen von Bruder Lawrence Lew OP LINK

 

Novenengebet

Selige Imelda, kleine Moniale, gesegnetes Mädchen, auserwähltes Kind.

Du süßeste Verehrerin der Heiligen Eucharistie hast durch Deine lilienweiße Reinheit
und die vollkommene Hingabe Deines Seins unserem Heiland Jesus Christus
die allergrößte Ehre erwiesen, du seliges Geschöpf.

Der Herr hat Dich ganz an sich gezogen,
die Du Dich selbstvergessen und demütig freudig hingabst an die Ewige Liebe;
das Erdendasein verlassend, um zu dem Liebsten zurückzukehren.

Sei uns immerzu frommes Vorbild in dem Bemühen innig liebend
und mit kindlichem, demütigem Herzen uns dem Herrn in der Hl. Kommunion zu opfern.

Selige Imelda, sei uns Fürsprecherin bei Gott für unser Seelenheil;
Du, die mit so großen Gnaden des Heiligen Geistes gesegnet
und durch ein Hostienwunder in den Himmel aufgenommen wurdest.

Lieblichste, erwirke durch Deine, Gott allzeit wohlgefällige Fürbitte ...

 

 

Die Stickereien wurden im 19. Jh. im Dominikanerinnenkloster Stone in Staffordshire angefertigt

 


Das Bild zeigt eine kunstvoll besticktete Standarte.

Lateinischer Text oben: Er gab ihnen das Brot des Himmels.
Text unten: Bete für uns, selige Imelda!

Das Entzücken, mit dem sie ihren Herrn empfangen hatte, war so groß, dass es ihr das Herz brach; sie sank bewusstlos zu Boden und als liebevolle Hände sie erhoben, wurde festgestellt, dass sie tot war.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. März 2015 um 21:52 Uhr
 
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